Was ist das Ziel am Ende des Innovation Scoutings?

Das Ziel muss zunächst von der einreichenden Firma selbst definiert werden. Für die meisten Firmen wird primär eine Zusammenarbeit mit den Logistiken des Volkswagen Konzerns angestrebt. Andere Ziele können eine Ausweitung des Netzwerks über die Veranstaltungen, Aufbau von Know-How im Kontakt mit den Experten, das Einholen von Feedback zu Entwicklungen des eigenen Unternehmens sein, oder viele verschiedene andere Ziele erfüllen. Die Definition und Erfüllung der Ziele hängen somit vom Einzelfall ab.

Ist das Innovation Scouting ausschließlich deutschsprachig, oder gibt es auch eine globale Ausschreibung?

Die Ausschreibung ist weltweit.

Können am Scouting nur Firmen teilnehmen, die bei dem ILS Briefing anwesend waren?

Nein, das ILS Briefing ist lediglich eine Informationsveranstaltung. Alle Informationen sind auch auf der Website zu finden und für jeden interessierten zugänglich.

Können Weiterentwicklungen eingereicht werden, auch wenn bereits eine Zusammenarbeit mit Volkswagen besteht?

Ja, dies ist eine gute Möglichkeit, die Innovationen dem Konzernmanagement direkt vorzustellen. Für das Scouting werden alle Innovationen berücksichtigt, die eine Effizienzsteigerung für Volkswagen nach sich ziehen kann.

Werden sich die Werksführungen in KW8 2019 mit der LOGIMAT schneiden?

Die LOGIMAT wird bei der Wahl des Datums berücksichtigt. Eine Überschneidung wird nach Möglichkeit vermieden.

Wie werden die Schutzrechte gehandhabt?

Die Informationen über Innovationen, die im Rahmen des Scoutings eingereicht werden, werden nur den Logistiken des Volkswagen Konzerns zur Verfügung gestellt. Juristische Präventivmaßnahmen bleiben aus, um den administrativen Aufwand und die Hürden für Teilnehmer zu minimieren. So sollen bei einer Einreichung nur die Innovationen beschrieben werden, nicht aber weiterer Verwaltungsaufwand entstehen.

Welche Zielgruppe wird bei dem Scouting gesucht? Einige Unternehmen arbeiten bereits mit Volkswagen zusammen, Start-Ups bauen nur Kontakte auf – es gibt eine starke Wissensdiskrepanz.

Viele Unternehmen, die in der Branche neu sind, brauchen zunächst eine Menge Informationen, um mit anderen Unternehmen auf einer Höhe agieren zu können. Diese Informationen werden von der IPM AG und von den Fachexperten der Logistiken des Volkswagen Konzerns zur Verfügung gestellt, sodass jedes Unternehmen Innovationen einreichen kann und in einen weiterführenden Dialog mit der Konzernlogistik treten kann. Die Zielgruppe ist entsprechend breit gefächert.

Gibt es Erfolgsgeschichten aus der Vergangenheit?

Der Erfolg aus Perspektive des Innovation Scoutings ist der Gewinn der Ausschreibung. Alles weitere findet im direkten Kontakt zwischen dem Siegerunternehmen und den Logistiken des Volkswagen Konzerns statt, sodass der letztendliche Erfolg der jeweiligen Teilnehmer von uns nicht direkt wiedergespiegelt werden kann.

Drei Erfolgsbeispiele: In Bratislava ist ein Exoskelett im Einsatz, welches über das Innovation Scouting ermittelt wurde. Des Weiteren wurde eine Datenbrille in fünfstelliger Stückzahl im Konzern integriert. Auch eine Tracking Lösung für die Intralogistik wird derzeit erfolgreich installiert.

Wie werden die Einreichungen gewichtet? Wie nah muss die Innovation an der Produktion von VW ausgerichtet sein?

Innovationen mit einem hohen Reifegrad, die sich schnell in die Produktion von Volkswagen implementieren lassen, sind vorteilhaft, aber nicht notwendig. Auch bloße Ideen oder Konzepte haben für dieses Scouting eine hohe Relevanz und konnten in der Vergangenheit bereits gute Erfolge erzielen.